Produktdaten,
die sich erinnern.
journali ist ein PIM-System, in dem jede Änderung ein Eintrag im Journal ist — nachvollziehbar, wiederherstellbar, nie gelöscht.
- ≡Journal statt Datenbank-Update
- ⎘Versionen mit eingefrorenen Belegen
- ⌁Plugins ohne neues Deployment
Noch nicht veröffentlicht. Hier zeigen wir Schritt für Schritt, was entsteht.

journali löst ein Problem, das fast alle anderen PIM-Systeme haben.
Produktdaten ändern sich täglich: Importe aus dem ERP, täglich mehrmals Korrekturen von Daten, neue Bilder, neue Vorschriften. Klassische PIM-Systeme überschreiben. Wer wissen will, was vor drei Jahren galt, spielt eine Datensicherung ein — und hofft, dass die Programmversion noch passt.
journali überschreibt nichts. Jede Änderung ist ein neuer, nummerierter Eintrag mit Urheber und Zeitpunkt. Der aktuelle Stand ist eine Ableitung daraus, nicht das Original.
Das Fundament
Die Wahrheit ist der Eintrag.
Werte, Namen, Zuordnungen, Freigaben – und sogar das Datenmodell – werden im Journal festgehalten. Damit bleibt nicht nur sichtbar, was heute gilt, sondern auch, wie es dazu kam.
- #1842Attributwert aktualisiert · Leistung 24 W → 28 Wgespeichert
- #1843Übersetzung ergänzt · de-DE / en-GBgespeichert
- #1844Version freigegeben · Produktstand fixiertgespeichert
- #1845Datenblatt als Beleg erzeugtgespeichert
- #1846Nächste Änderung · ohne Historie zu überschreibengespeichert
Einblicke
Mehr als eine Änderungshistorie.
≡ Das Journal ist die Wahrheit
Jeder Wert, jeder Name, jede Zuordnung, jede Freigabe — ein Eintrag. Das Datenmodell (Sprachen, Kanäle, Attribute, Einheiten, Wertelisten) steht ebenfalls im Journal, nie im Code. Der Stand von jedem Zeitpunkt lässt sich mit der heutigen Software wieder herstellen.
⎘ Versionen mit Belegen
Eine Freigabe erzeugt eine Version: ein Zeiger auf den Journalstand plus die Dokumente, die nach draußen gingen. Unveränderlich, hash-adressiert, mit Aufbewahrungsfrist. Zurückrollen auf eine frühere Version ist ein Schritt vorwärts, kein Löschen.
⊞ Pflege wie in einer Tabelle
Inline-Bearbeitung in der Zelle, Tastatur durch die Liste, Massenbearbeitung Excel-ähnlich im eigenen Fenster: Bereich ziehen, ausfüllen, aus der Zwischenablage einfügen. Das Journal läuft live daneben mit.
⇩ Import und Export ohne Schmerzen
CSV, Excel, JSON, Zwischenablage — der Datenmapper schlägt die Zuordnung vor, ein Plan zeigt vorher, was passiert. Der JSON-Export ist vollständig wiederherstellbar: exportieren, löschen, importieren — identisch.
▤ Datenblätter aus den Daten
WYSIWYG-Designer: Abschnitte in 1–4 Spalten, Attributgruppen, Bilder, Vergleichs- und Datentabellen. Ein Layout je Rolle oder benannt — als Vorschau, als Job für ganze Teilbäume, als Beleg zur Version.
✓ Datenqualität, die mitläuft
Regeln für Pflichtfelder, Muster, Zahlen, Listenwerte, Übersetzungen, Formeln. Prüfungen für den Digitalen Produktpass (ESPR) und Verpackung (PPWR) als Plugins. Freigabe setzt Vollständigkeit voraus.
⏱ Jobs im Server, nicht im Browser
Importe, Sicherungen, Exporte, Datenblätter laufen als geplante Jobs — Zeitplan wie im Terminplaner oder als cron — mit Logs, unabhängig von einem offenen Browserfenster.
▨ Ein Paket, das läuft
Docker Compose mit PostgreSQL — fertig. Medien wahlweise in Postgres, im Dateisystem oder in S3-kompatiblem Object Storage; der Wechsel ist ein Kopierlauf. Plugins liegen als Verzeichnis daneben und werden ohne neues Image ausgetauscht.
Von der Struktur bis zur Auslieferung.
- Struktur anlegen. Gruppen, Produkte, Varianten; Attribute mit Vererbung nach unten; Sprachen und Kanäle als Achsen.
- Daten pflegen oder importieren. In der Zelle, in der Tabelle, aus Excel, aus dem ERP per Job.
- Freigeben und ausliefern. Version erzeugen, Belege werden gerendert, Export an Shop, Katalog oder Archiv.
Für Menschen, die Produktdaten wirklich verantworten.
Hersteller technischer Produkte
die nachweisen müssen, welche Unterlagen wann galten.
Händler mit Varianten
die Excel-Tempo bei der Pflege brauchen.
IT-Abteilungen
die ein PIM selbst betreiben wollen — mit Postgres und Docker.
Agenturen
die Datenblätter und Kataloge aus Produktdaten erzeugen.
Integration
Quellen
JSON-Import als Job, Anbindung von Quellsystemen und Suchindizes (Solr) als Plugins, Excel-Add-in und OnlyOffice-Plugin zur Pflege direkt in der Tabelle.
Ausgabe
Excel, CSV, JSON — als Rohdaten oder ausgewertet, als Baum oder Liste; Datenblätter als HTML.
Automatisierung
Alle Importe und Exporte als Jobs mit Zeitplan, Logs und Zeitgrenze.
Fragen und Antworten.
Was ist journali?
journali ist ein PIM-System (Produktinformationsmanagement), das jede Änderung an Produktdaten als unveränderlichen Eintrag in einem Journal speichert. Der aktuelle Datenstand wird aus dem Journal abgeleitet; frühere Stände bleiben jederzeit abrufbar.
Was unterscheidet journali von anderen PIM-Systemen?
Andere PIM-Systeme aktualisieren Datensätze. journali hängt Einträge an und löscht nie. Daraus folgen Änderungshistorie, Versionen mit Belegen und Wiederherstellbarkeit ohne Datensicherung — als Eigenschaft der Architektur, nicht als Zusatzmodul.
Kann ich journali selbst betreiben?
Ja. journali läuft als Docker-Paket mit PostgreSQL. Medien liegen wahlweise in Postgres, im Dateisystem oder in S3-kompatiblem Object Storage.
Wie importiere ich Produktdaten aus Excel?
Datei wählen oder Bereich aus Excel einfügen; der Datenmapper ordnet Spalten Attributen zu, ein Plan zeigt neue und geänderte Werte, dann wird geschrieben. Der Import lässt sich als Profil speichern und als Job wiederholen.
Wie erzeugt journali Datenblätter?
Ein Designer legt Layouts fest (Abschnitte, Attributgruppen, Bilder, Vergleichs- und Datentabellen). Datenblätter entstehen als Vorschau, als Job für ganze Produktgruppen oder als eingefrorener Beleg beim Erzeugen einer Version.
Was bedeutet „Version“ in journali?
Eine Version ist ein Zeiger auf den Journalstand eines Produkts plus die Dokumente, die zu diesem Stand ausgeliefert wurden. Sie ist unveränderlich, hat eine Aufbewahrungsfrist und kann zurückgezogen, aber nicht gelöscht werden.
Unterstützt journali den Digitalen Produktpass?
Prüfregeln für den Digitalen Produktpass (ESPR) und für Verpackungsdaten (PPWR) sind als Plugins enthalten; sie prüfen Produkte gegen die Datenpunkte und legen fehlende Attribute an.
Wie sicher sind meine Daten vor Anbieterabhängigkeit?
Der JSON-Export enthält Daten und Modell und lässt sich vollständig wieder importieren. Plugins sind einfache Verzeichnisse mit einem Manifest.
Build in public
Noch nicht fertig. Genau deshalb wird es jetzt interessant.
Wir wollen journali nicht erst zeigen, wenn alles poliert ist. Auf dem Weg zur Veröffentlichung gibt es Einblicke in echte Funktionen, Oberflächen und technische Entscheidungen.
Sneak Previews
Frühe Screenshots aus Pflegeansicht, Massenbearbeitung, Import-Manager, Datenblatt-Designer, Versionen, Jobs und Storage-Konfiguration.
Entwicklungsstand
Was bereits funktioniert, was gerade entsteht und welche Bausteine als Nächstes dazukommen – ohne Funktionen vorzutäuschen, die noch nicht gebaut sind.
Unter der Haube
Warum das Journal das Fundament ist, wie Wiederherstellung gedacht ist und weshalb Plugins und Self-Hosting wichtige Teile des Konzepts sind.
Und irgendwann: ausprobieren.
Bis dahin wächst diese Seite mit dem Produkt. Neue Einblicke erscheinen, sobald sie etwas zu zeigen haben. Fragen vorab: Kontakt über das Impressum.
journali